09.05.19: Gemeinsame Informationsfahrt nach Aachen

7.30 Uhr

Abfahrt Hohe Steinert, Lüdenscheid

7.50 Uhr

Aufnahme weiterer Teilnehmer in Hagen, Parkplatz Bredelle

Frühstück im Bus

10.00 Uhr 


Bilder vom ILT (mit Freigabe vom ILT)

Ankunft in Aachen am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik (ILT) - Campus Boulevard 79, 52074 Aachen

  • Vorstellung RWTH Aachen Campus, Cluster Photonics und die Aktivitäten im Themenfeld AM/3D Druck durch Herrn Professor Schleifenbaum (ca. 45 Min, inkl. Diskussion)
  • Rundgang „Digital Additive Production“ (DAP) / Fraunhofer Institut für Lasertechnik (ILT) in 3 Gruppen (ca. 1h)
  • Kurzes Wrap up und Verabschiedung (ca. 15 Min)

Für das leibliche Wohlbefinden ist gesorgt: Kaffee, Tee, Kaltgetränke sowie Kekse und Obst stehen bereit.

12.30 Uhr

Mittagessen im Zentrum von Aachen: http://livingroom-aachen.de.

Das Restaurant LivingRoom liegt im Herzen der geschichtsträchtigen Altstadt von Aachen. Die gemütlichen Terrassen unseres Restaurants, einerseits auf dem beliebten Hof und andererseits am Büchel, laden zum Verweilen in Aachen ein. Vom Hof mit den Repliken antiker Säulen aus römischer Zeit gibt es einen bezaubernden Blick auf den Aachener Dom. 

Nach dem Essen kann man bis ca. 14.40 Uhr das Zentrum erkunden.

15:00 Uhr bis 16:30 Uhr, e.GO Werk 1 Showroom

- Lilienthalstraße 1

© e.GO Mobile AG© e.GO Mobile AG

Bilder: © e.GO Mobile AG

Wir besuchen u.a. das neue Werk von e.Go. Dort werden die Modelle LifeMOOVE und Kart hergestellt.

Die e.GO Mobile AG wurde 2015 von Prof. Dr. Günther Schuh als Hersteller von Elektrofahrzeugen gegründet. Auf dem RWTH Aachen Campus profitieren die bisher 300 Mitarbeiter nicht nur von dem Vorreiterprojekt StreetScooter, sie nutzen auch das einzigartige Netzwerk des Campus mit seinen Forschungseinrichtungen und ca. 360 Technologieunternehmen. In agilen Teams wird an verschiedenen kostengünstigen und kundenorientierten Elektrofahrzeugen für den Kurzstreckenverkehr gearbeitet. Für die Serienproduktion hat die e.GO Mobile AG Ende 2018 ihr neues Industrie 4.0 Werk in Aachen Rothe Erde in Betrieb genommen.

e.GO hat gerade auch in Genf die Beteiligung als erster externer Industriepartner am neuen Modularen Elektrifizierungs-Baukasten (MEB) von VW bekanngegeben und baut ein Freizeitmobil (Buggy) im Auftrag von VW. Über geplante autonome Busse und Flugzeuge sowie den Vergleich zu Elon Musk kann man im Handelsblatt einiges nachlesen:

17.00 Uhr

Rückfahrt nach Lüdenscheid mit Abendessen in Haus Müngsten im Brückental der Müngestener Brücke.

Bild: Reinhold Berlin (von der Müngstener Brücke aufgenommen, Klick zur Vergrößerung)

ca. 21.00-21.30 Uhr Ankunft in Hagen bzw. Lüdenscheid

Anmeldung & weitere Infos

Die Fahrt wird gemeinsam mit dem VDI, BV Lenne, angeboten und ist ggf. offen für die WJ NRW. 

Die ausrichtenden Vereine übernehmen die Fahrtkosten, die Eintrittsgebühren sowie das Mittagessen mit dem ersten Getränk. Das Abendessen und die Getränke sind selbst zu bezahlen.

Die Anmeldung erfolgt zentral über diesen VDI-Veranstaltungsservice, da eine Abstimmung über Anmeldungen oder freie Plätze zwischen den Vereinen in den beiden Geschäftsstellen sonst zu aufwendig wäre.

Kostenbeitrag: 20 Euro Schutzgebühr. Die Kontonummer des Konferenzvereins wird in einer gesonderten Anmeldebestätigung mitgeteilt. Die Anmeldung gilt erst nach Eingang des Betrages auf dem Konto. Anmeldungen ohne Einzahlung verfallen ab dem 1.5.2019. Es rücken dann Personen der Warteliste nach. Die Schutzgebühr wird im Bus wieder erstattet!

Teilnehmerzahl: Max. 40 Personen, dann Warteliste.

->Zur Anmeldung

Reinhold Berlin, Stand 03.05.2019 - 32 Anmeldungen

2-tägige Informationsfahrt nach Heidelberg und Umgebung

In diesem Jahr werden wir aufgrund des weiten Ziels mal wieder zwei Tage unterwegs sein. Die Idee zu der Fahrt kam von Karl Breer, JCI-Senator aus Heidelberg, der u.a auch Vizepräsident der IHK Rhein-Neckar ist. Dies ist wieder eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem VDI BV Lenne (https://www.vdi.de/ueber-uns/vdi-vor-ort/bezirksvereine/lenne-bezirksverein-ev/lenne-bezirksverein).

Freitag, 13.10.2017

07.00 Uhr Abfahrt in Lüdenscheid

11.00 Uhr Technikmuseum Speyer inkl. Mittagessen

https://speyer.technik-museum.de

14.30 Uhr Ankunft im Crowne Plaza in Heidelberg, fussläufig zur Altstadt gelegen

https://www.ihg.com/crowneplaza/hotels/de/de/heidelberg/hdbge/hoteldetail‎

15.30 Uhr Firmenbesichtigung: Henkel AG & Co. KGaA

Henkel ist weltweit mit führenden Marken und Technologien in drei Unternehmensbereichen tätig:
Laundry & Home Care, Beauty Care und Adhesive Technologies. Das 1876 gegründete Unternehmen hält mit rund 50.000 Mitarbeitern und bekannten Marken wie Persil, Schwarzkopf oder Loctite global führende Marktpositionen im Konsumenten- und im Industriegeschäft. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte Henkel einen Umsatz von 18,1 Mrd. Euro und ein bereinigtes betriebliches Ergebnis von 2,9 Mrd. Euro. Die Vorzugsaktien von Henkel sind im DAX notiert.

Standort Heidelberg: Adhesive Technologies
Als eines der weltweit führenden Unternehmen bei Klebstoffen, Dichtstoffen und Funktionsbeschichtungen für die Automobilindustrie verfolgt Henkel stets das Ziel, seinen Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Fahrzeugproduktion Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Dabei arbeitet das Unternehmen eng mit seinen Industriekunden zusammen, um maßgeschneiderte und integrierte Lösungen für Automobilhersteller und -zulieferer zu entwickeln, insbesondere in Bezug auf Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit für die Serienfertigung. Die Produkte von Henkel machen Fahrzeuge leiser, langlebiger und leichter. Gleichzeitig sorgen sie aber auch für mehr Komfort, Festigkeit und Sicherheit. So wurde u.a. Mitte 2016 das neue Composite Lab für den Leichtbau in der Automobilindustrie eröffnet.

www.composite-lab.com

18.00 Uhr Geführter Spaziergang in die Altstadt ab 19.00 Uhr oder Wellness im Hotel

20.00 Uhr Abendessen in der Altstadt von Heidelberg (3-Gänge-Tischbuffet)

www.zum-seppel.de

 

Samstag, 14.10.2017

11.00 Uhr BASF 

Am BASF Stammsitz in Ludwigshafen sind rund 39.000 Menschen auf dem größten zusammenhängenden Chemieareal der Welt beschäftigt. Im zehn Quadratkilometer großen Werksgelände sind 2.850 Kilometer oberirdische Rohrleitungen verlegt. Wir werden am Erlebnissamstag u.a. mit einer 60 minütigen Werksrundfahrt teilnehmen. Außerdem gibt es verschiedene Multimediaräume.

13.15 Uhr Schloss und Schlossgarten Schwetzingenwww.schloss-schwetzingen.de            

15.30 Uhr Eichbaum Brauerei (Führung und Essen)

18.00 Uhr Rückfahrt

21.30 Uhr Ankunft Lüdenscheid

Teilnehmerkosten:

175,00 € p. Pers. im DZ bzw. 225,00 € p. Pers. im EZ
(im Preis enthalten sind u. a. Bus- u. Hotelkosten, Frühstück, Mittagessen und Abendessen am Freitag, Abendessen am Samstag sowie Eintrittsgelder)

 

15.09.2016: Tagesinformationsfahrt nach Norddeutschland

Auf Einladung unserer Mitglieder Meike und Ulrich Schmidt von der Lumberg Holding GmbH & Co. KG in Schalksmühle fuhren wir zunächst nach Damme, wo wir die Fa. Grimme, Landmaschinentechnik besichtigten.

Wir wurden von Frau Grimme und ihren Mitarbeitern in der Ausstellungshalle herzlich empfangen und hörten Frau Grimme gespannt zu, wie das Unternehmen gegründet wurde und sich weiterentwickelt hat.

Die Grimme-Gruppe fertigt am Standort Damme bei Lohne mit 1.200 Mitarbeitern Landmaschinen. Schwerpunkte sind Kartoffel-, Rüben- und Gemüsetechnik. Zur Grimme Gruppe zählen auch der nordamerikanische Kartoffeltechnikhersteller Spudnik (Blackfoot/Idaho), der Rübentechnikhersteller Kleine (Salzkotten/Nordrhein-Westfalen) und der dänische Gemüsetechnikhersteller ASA-LIFT (Sorö). Mit über 150 Maschinentypen bietet die Grimme Gruppe das mit Abstand breiteste und umfangreichste Produktprogramm in diesen Segmenten an. Zur Grimme Gruppe zählen zudem die ebenfalls in Damme ansässigen Unternehmen Internorm (Kunststofftechnik) und Ricon (Vertriebsgesellschaft für Ersatzteile in der Hackfruchttechnik).

Wie auch bei Claas, deren Werk wir ja schon vor 2 Jahren besichtigen durften, ist der jährliche Ablauf geprägt von großen Schwankungen mit einer Maximalproduktion vor der Erntezeit, die allerdings weltweit etwas verteilt ist und entsprechend weniger Auslastung in der restlichen Zeit. Diese kann  dann verstärkt für neue Entwicklungen genutzt werden aber auch schon inzwischen für die Produktion von Standardteilen auf Lager, um die folgenden Spitzen besser kompensieren zu können. Eine Herausforderung ist es,  einerseits dem Kunden möglichst jeden Wunsch zu erfüllen, andererseits aber auch keine kostenintensiven Unterbrechungen der Produktion daraus resultieren zu lassen. Die neue Generation im Hause Grimme wurde inzwischen intensiv auf ihre Tätigkeiten im Unternehmen vorbereitet und hat nun schon Verantwortung übernommen, so dass die erfolgreiche Weiterführung des Familienunternehmens gewährleistet ist.

Im Anschluss an die Vorträge im Schulungsraum konnten wir in 2 Gruppen einen ausgedehnten Überblick von den einzelnen Fertigungsstufen bis hin zum Logistikzentrum sammeln.

 

Bildquelle und ->Link zu Grimme

 

Nach der Besichtigung fuhren wir weiter nach Cloppenburg und konnten beim Mittagessen in einem Schulungsraum bei Lumberg viel über Lumberg insgesamt und dann besonders die Entwicklung des Standortes in Cloppenburg erfahren. Lumberg ist bekannt für fast alle Arten von Steckverbindungen sowie Leiterplattensysteme für die Bereiche Automotive (352 Automodelle von 52 Marken), Gebäudetechnik, Hausgeräte- und Mobilfunktechnik .

Neben dem Headquarter in Schalksmühle gibt es weitere Fertigungsstandorte in Schalksmühle (Stanztechnik), Cloppenburg (Kunststoffverarbeitung und Montage, Werkzeugbau), Polen und Singapur. Am Standort Cloppenburg sind etwa 600 Mitarbeiter beschäftigt.

->Lumberg Connect GmbH Cloppenburg

Bildquellen: Lumberg

Der Standort in Cloppenburg entstand vor etwa 45 Jahren, als es in Lüdenscheid Vollbeschäftigung gab und die Nähe zu den Kunden, aber auch günstiges Land und eine ausreichende Zahl qualifizierter Mitarbeiter diesen neuen Standort erfolgreich wachsen ließen. Seit dem haben sich immer mehr Gebäude um die Keimzellen gruppiert, wie man dem Luftbild entnehmen kann.

Über 100 Spritzgießmaschinen stehen bei Lumberg in Cloppenburg

Die ursprüngliche Ausrichtung auf die Kommunikationsindustrie wurde spätestens 2006 drastisch geändert, als ein großer Kunde in die Insolvenz ging. Seitdem hat sich das Unternehmen zu einem Zulieferer komplexer Baugruppen auch für die Automotive-Sparte weiterentwickelt und kann sich besonders durch die Schnelligkeit von den Konkurrenten abheben.

So wurde uns u.a. eindrucksvoll gezeigt, wie eine komplexe Inselfertigung in einem getrennten Hallenabschnitt in nur gut 4 Monaten von der Planung bis zur Serienfertigung realisiert werden konnte. Hier werden Module für die Pumpensteuerung von PKW's mit Start-Stop-Automatik hergestellt, bestehend aus Unter- und Oberschale, einer Hauptplatine, diversen weiteren Elektrobauteilen sowie Dichtungen. Die Vertikalspritzgießmaschine konnte nur über eine Dachöffnung in den Fertigungsraum, der unter Überdruck steht, eingebracht werden. Die weitestgehend automatisierte Fertigungsstraße beinhaltet etliche Kuka-Roboter sowie viele selbst entwickelte Stationen der Bildverarbeitung zur Qualitätskontrolle. Zusätzlich gibt es nur für diesen Artikel eine größere eigene Messmaschine in einem entsprechend klimatisierten Raum.

Die oben erwähnte Schnelligkeit ist auch möglich, da Lumberg selbst viele Automatisierungsstationen baut und diese komplexen Fertigungsinseln z.T. auch verkauft. So z.B. zur voll- oder halbautomatischen Kabel-Steckerverbindung. Ebenso ist das Thema Schnelligkeit bei Lumberg so hoch angesiedelt, dass man keine fertigen Lösungen auf dem Markt finden kann und so z.B. statt zu langsamer Rütteltöpfe oder Zuführsysteme eigens Zentrifungen entwickelt und in der eigenen Fertigung einsetzt. Sonst könnte man wohl auch nicht einen Stecker-Ausstoß in Milliardenhöhe auf Jahressicht haben.

Neben diesen 'Highlights' war aber auch der Werkzeugbau und die Möglichkeiten der Bestückung der Kavitäten mit extrem präzisen Bausteinen sehenswert, die erst die Herstellung vieler 1000- fach unterschiedlicher Stecker möglich machen.

Auf der Rückfahrt nach Lüdenscheid haben wir in Münster am Hafen im ->Cafe Med zu Abend gegessen. Völlig überraschend für den 15. September war das Wetter, das sich wie im Hochsommer anfühlte. Dadurch war der Hafen sehr gut besucht und wir waren froh, reserviert zu haben. 

Die Informationsfahrt  war diesmal eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem AK Kunststofftechnik des BV Lenne im VDI (www.vdi.de/lenne-bv).

 

 

Informationsfahrt 2015 nach Köln

Unsere diesjährige Tagesfahrt führte uns nach Köln. Es ging los um 8.00 Uhr am oberen Parkplatz des Lüdenscheider Bürgerschützenplatzes „Hohe Steinert“. Bis zur Ankunft in Köln nutzten wir die Zeit im Bus für einen kleinen Imbiss.

Unser erster Programmpunkt war die neue Moschee in der Venloer Straße/Ecke Innere Kanalstraße. Obwohl schon 2011 das Richtfest war, ist die eigentliche Moschee immer noch im Bau und war damit für uns leider nicht zu besichtigen. Somit konnten wir nur ausgewählte Bereiche mit unserem Führer besichtigen.

Die neue Zentralmoschee in Köln. Bildquelle: Wikipedia © Raimond Spekking

Wir trafen uns an der linken Seitenstraße vor der Einfahrt in die Tiefgarage. 

Von dort gelangten wir in einen Vorraum zum provisorischen Gebetsraum der Männer, der später einmal der Jugendtreff sein soll. Wir erfuhren etwas über die einzelnen Abläufe, die einzelnen Gebetszeiten und vieles mehr. Ebenso stellten unsere Mitglieder und Gäste viele Fragen an den Führer.

 

Nachfolgend einige Zahlen zum Islam aus Wikipedia:

Der Islam ist in Deutschland nach dem Christentum die Religion mit den meisten Anhängern; derzeit bekennen sich etwa 5 % der Bevölkerung zu ihm, was etwa 4 Millionen Menschen entspricht (Stand: 2012). Die Angaben variieren allerdings stark von 1,9 % (Zensus 2011: Freiwillige Angabe) bis 7 % (Schätzung der Deutschen Islamkonferenz 2012).
Rund 1,8 Millionen Muslime waren 2008 deutsche Staatsangehörige. Der Islam ist aufgrund der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland vor-wiegend sunnitisch geprägt.
Im Jahr 2008 hatten rund 63 % der in Deutschland lebenden Muslime einen türkischen Migrationshintergrund, was auf die Anwerbung von Arbeitsmigranten, damals Gastarbeiter genannt, aus der Türkei in den 1960er und 1970er Jahren zurückzuführen ist.

Hier findet man weitere ->Infos zur neuen Zentralmoschee.

Passend zum ersten Programmpunkt haben wir in einem kleinen Restaurant in der Kölner Innenstadt - Buttergasse - orientalisch zubereitete Speisen bekommen. Während sich wohl kaum ein Tourist hier hinein verlaufen würde, ist das Restaurant jedoch ein Insider-Tip und das Essen ist auch bei uns in sehr guter Erinnerung geblieben.

http://www.beirut-restaurant.de

Bis zum nächsten Programmpunkt hatten wir etwas Zeit für Einkäufe oder einen Eiskaffee in der Sonne bei bestem und warmen Wetter. Unser Bus sammelte uns dann gegen 15.00 Uhr an der Domplatte zur Weiterfahrt zu den Fordwerken in Köln-Niehl ein.

An der Pforte zu den Fordwerken in der Henry-Fordstraße 1 bekamen wir dann die Erlaubnis, mit unserem Bus in das Werksgelände hineinzufahren, um so das Besucherzentrum direkt am Rhein liegend zu erreichen. 

 

Unser sehr kompetenter Führer zeigte uns zunächst bei Kaffee und Gebäck einen Film zur Geschichte von Ford und zur Modell- und Standortentwicklung in Deutschland.

 

Einige Infos zu Ford aus dem Internet:

Bereits seit 1930 ist Köln-Niehl der Stammsitz und seit 1998 auch der Sitz der Ford-of-Europe-Verwaltung, die von hier aus 51 Märkte betreut. Das Ford-Werk in Köln-Niehl gilt als europäisches Spitzenwerk für effiziente und produktive Fertigung, mit rund 4.000 der insgesamt mehr als 17.300 Kölner Ford-Mitarbeiter. Jede Stunde laufen hier rund 80 neue Automobile vom Band, Tendenz steigend. Neben der Ford Fiesta-Fertigung ist in Köln-Niehl auch die Motoren-, Getriebe- sowie die Schmiede- und Gussteile-Produktion zu Hause. Ein echter Kölner ist der Ford Fiesta. Von 1979 bis heute wurden in Köln-Niehl über 6,5 Millionen Ford Fiesta gebaut. Seit Mitte 2008 ist Köln das erste Werk weltweit, in dem der neue Ford Fiesta vom Band läuft.

Im Anschluss an den Film im Besucherzentrum bestiegen wir mit unserem Führer einen kleinen Zug, der uns ca. 4.5 km durch das Werk brachte.

Wir konnten technisch sehr detailliert die Produktion des aktuellen Fiestas vom Stanzen und Pressen der ersten Bleche auf riesigen Pressstraßen über die Montage bis hin zur Endkontrolle kennen lernen. Ein Zwischenstopp erlaubte uns das zusammengesetzte Blechgehäuse vor der Weiterverarbeitung genau zu betrachten. Alle Fragen von uns wurden sehr gut beantwortet. Da wir im Werk keine Fotos machen durften, kann man hier die freigegebenen Pressefotos ansehen, die aber auch Bereiche zeigen, die wir bei der Durchfahrt nicht sehen konnten, wie z.B. das Lackieren.

->Die Produktion des aktuellen Fiestas in 56 Bildern (PDF-Dokument).

Da der Besuch bei Ford schon die Zeitplanung um 30 Minuten gesprengt hatte und auch noch ein großer Stau auf der Autobahn Richtung Olpe dazu kam, waren wir froh, dass unser Busunternehmen einen zweiten Fahrer zum letzen Programmpunkt, dem Besuch des Restaurants  http://www.holsteinerfährhaus.de in Gummersbach senden konnte. So konnten wir entspannt bei gutem Essen in außergewöhnlichen Räumen das Abendessen genießen.

Einer der vielen weiteren Räume im Holsteiner Fährhaus in Gummersbach, Bild aus http://www.holsteinerfährhaus.de/

Text und einige Bilder: Reinhold Berlin

Junioren von Claas und LMC beeindruckt

Rund 30 Mitglieder der Wirtschaftsjunioren und des Wirtschaftskreises Lüdenscheid informierten sich kürzlich bei einer Tagesfahrt zum Unternehmen Claas KGaA mbH über den weltweit aktiven Hidden Champion im ostwestfälischen Harsewinkel.

Claas ist nicht nur europäischer Marktführer bei Mähdreschern (in der Welt trägt übrigens jeder fünfte ebenfalls den Namen Claas), sondern auch Weltmarktführer bei den selbstfahrenden Feldhäckslern. Mit seinen bis zu 15.000 pro Jahr in Frankreich gefertigten Traktoren sowie den landwirtschaftlichen Pressen und Grünland-Erntemaschinen belegt Claas ebenfalls weltweit Spitzenplätze in der Agrartechnik. Gegründet wurde das Unternehmen 1913 und hat bis heute rund 6.000 Patente angemeldet. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte Claas einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro und exportierte circa 74 Prozent seiner Produktion. Weltweit sind rund 11.000 Mitarbeiter für Claas im Einsatz. Bei dem Betriebsrundgang durch die zum Teil 600 Meter langen Produktionshallen waren die Teilnehmer insbesondere auch von der großen Fertigungstiefe sowie den Montagelinien und Testständen für die Maschinen beeindruckt.

Bei einer weiteren Betriebsbesichtigung im Werk der LMC Caravan GmbH & Co. KG in Sassenberg gewannen die Teilnehmer einen Einblick in die spannende Produktion und Montage von modernen Wohnanhängern und Wohnmobilen. Insbesondere die Mischung aus handwerklich orientierter Produktion gepaart mit den eher industriell geprägten Montagelinien beeindruckten die Teilnehmer. Großes Interesse fand auch die bei LMC zum Einsatz kommende neue Leichtbautechnologie für die Außenwände, die gänzlich ohne die bisher bekannten inneren Holzkonstruktionen auskommt.

Den Tag rundete ein Besuch der Abtei und Klosterkirche Marienfeld sowie ein anschließendes gemeinsames Abendessen in der Gastronomie Klosterpforte ab.

Lüdenscheid im Juli 2014
Text: Claus Hegewaldt
Bild (frei): Eberhard Weller, CLAAS

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