Die LichtRouten lockten in diesem Jahr wieder tausende Menschen nach Lüdenscheid

– und auch die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftskreis der Bergstadt ließen es sich nicht nehmen, ihren Beitrag zum umfangreichen Veranstaltungsprogramm des Illumationsspektakels zu leisten. Beide Verbände luden am 23. September im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Fabrik der Zukunft“ zu einem Vortrag ein, der natürlich nur eines zum Thema hatte: das Licht. 

Mit Diplom-Ingenieur Christian Toop war einer der Geschäftsführer der Lüdenscheider Insta Elektro GmbH in den Museen der Stadt zu Gast und damit ein ausgewiesener Experte in Sachen Licht-Technik. Knapp 50 Zuhörer aus Wirtschaft und Politik ließen sich von Toop über Geschichte und Geschicke des Unternehmens informieren: Unter dem Titel „Insta - Impulse durch Elektronik am Beispiel der Lichttechnik“ blickte der Referent dabei nicht ohne Stolz auf die Anfänge seines Unternehmens zurück. 1970 legten die beiden Schalksmühler Firmen Berker und Jung gemeinsam mit dem Radevormwalder Partner Gira, so Toop, „ein Höchstmaß an Kooperationsbereitschaft an den Tag“, um mit Insta ein zukunftsorientiertes Elektronik-Technologiezentrum aus der Taufe zu heben.
Innerhalb von 30 Jahren entwickelte sich Insta vom kleinen, 25 Mitarbeiter umfassenden Unternehmen in Schalksmühle-Carthausen zu einem weltweit anerkannten Elektronik-Spezialisten mit 530 Mitarbeitern, die seit 2002 am neuen Standort am Lüdenscheider Buckesfeld ihre Forschungen auf dem Gebiet der Lichttechnik vorantreiben.

Im Rahmen seiner Ausführungen beließ es Christian Toop allerdings nicht beim Blick auf die Standort- und Mitarbeiterentwicklung: Der Geschäftsführer nannte auch Meilensteine der Fertigungs- und Entwicklungstechnologie und stellte die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten der Leuchtdiode vor, die nicht nur bei den LichtRouten zum Einsatz komme, sondern etwa in Verkehrsampeln Einsparungen nach sich ziehen könne: Die lange Lebensdauer der Dioden erhöhe schließlich die Wartungsintervalle – in den Rückleuchten von Pkw erspare die Ver-wendung solcher Leuchten gar jegliches Austauschen des Leuchtmittels.

Fasziniert und interessiert zugleich beteiligten sich zahlreiche Zuhörer an der anschließenden Diskussion mit dem Diplom-Ingenieur. Dabei bot sich den Gästen der Wirtschaftsjunioren und des Wirtschaftskreises schließlich auch die Gelegenheit, sich einige von Toop mitgebrachte Leuchtdioden-Exemplare hautnah erläutern zu lassen.

Stärkere Kooperation mit den Zulieferanten

Für einen Abend verwandelten sich die Museen der Stadt Lüdenscheid in eine Hochburg der Automobilindustrie: Jan Jozef Brems, Direktor des Bochumer Werks der Adam Opel AG, war im Rahmen der ersten „Fabrik der Zukunft“ zu Gast, zu der die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftskreis Lüdenscheid in diesem Jahr eingeladen hatten. Knapp 100 Gäste wollten die Ausführungen des 54-jährigen Belgiers zu den „Perspektiven der Automobilproduktion von morgen“ verfolgen.

Schnell wurde dem Auditorium dabei klar, dass vor allem auf die Lieferanten der Automobilhersteller Veränderungen zukommen. „Wir müssen die Beziehung zu den Lieferanten auf eine neue Stufe stellen“, erläuterte der Werkleiter hierzu und hob die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit untereinander hervor: Mittels einer perfekt umgesetzten Integration der Zulieferer in die Produktionslinie sowie so genannter „Innovations-Partnerschaften“ ziele die Adam Opel AG auf ein hochwertiges Endprodukt ab, das auch höchsten Ansprüchen genügen muss. Aber: „Dafür muss bestimmt werden, wer für was in welchem Umfang verantwortlich ist“, so Brems, der für sein eigenes Werk das „Null-Fehler-Prinzip“ erläuterte. Hier habe man von Herstellern wie Toyota gelernt, die bereits während der Fertigung selbst kleinste Fehler beseitigen. Die Zuverlässigkeit der Opel-Fahrzeuge habe sich dadurch im vergangenen Jahr drastisch erhöht, erklärte der Referent weiter. „Wir haben aus den Fehlern der 90er-Jahre gelernt.“

Dass von einer funktionierenden Adam Opel AG auch das Wohl der gesamten Region abhängt, veranschaulichte Jan Jozef Brems mit Hilfe beeindruckender Zahlen: So beschäftige das Bochumer Werk nicht nur 10.000 Mitarbeiter, sondern trage der Autohersteller auch zu insgesamt 40.000 Arbeitsplätzen in der gesamten Region bei. Und deren Innovationskraft sei im Zuge zukünftiger technologischer Aufgaben gefragt, wie etwa bei der Forschung am Brennstoffzellen-Antrieb oder auch der Weiterentwicklung Ressourcen sparender Benzin- und Dieselmotoren.

Dr. Tobias Förster, Sprecher der Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid, bedankte sich im Anschluss an den knapp einstündigen Vortrag für interessante Einblicke in die Geschicke eines Großkonzerns – die den ansässigen Zulieferern eine mögliche Weichenstellung in der Zusammenarbeit mit den Autobauern lieferte.

Fotos und Text:
Frank Zacharias
Europa-Allee 15
58515 Lüdenscheid
Tel. 02351/676704

Jahresexkursion zu Miele & Cie GmbH & Co. nach Gütersloh

"Nur Miele sagte Tante, die alle Waschmaschinen kannte"
Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid besuchen Miele & Cie. in Gütersloh

Die Jahresexkursion 2003 im Rahmen ihres Leitprojektes "Forum Fabrik der Zukunft" führte die Wirtschaftsjunioren und den Wirtschaftskreis Lüdenscheid am Freitag nach Gütersloh. Ziel war Miele & Cie., bekannter Hersteller von Elektrogroßgeräten für Haushalt und Gewerbe mit weltweit ca. 15.000 Mitarbeitern. Überaus umfangreich und informativ wurden den Wirtschaftsfachleuten die Unternehmensstrategien und Erfolgsfaktoren des Hauses Miele vorgestellt. Dabei wurde deutlich, dass nicht nur die breite und qualitativ hochwertige Produktpalette aus gerichtet an den Bedürfnissen der Kunden in aller Welt sondern auch die Logistik wichtige Bausteine für Mieles Erfolg sind. 

Nach einer Einführung in die Firmengeschichte des 1899 von Carl Miele und Reinhard Zinkann gegründeten Unternehmens wurden die Absatzmärkte des weltweit agierenden Unternehmens vorgestellt. Jochen Menke, Leiter des Besucherservices und seit über 30 Jahren in verschiedenen Positionen bei Miele tätig, erläuterte die Herausforderungen für Miele, in nahezu allen Ländern dieser Erde präsent zu sein: "Wir müssen eine kyrillische Bedienblende genauso anbieten, wie eine Elektrik, die auf das 110-Volt-Stromnetz der USA abgestimmt ist". Der Rundgang durch das Werk führte die Wirtschaftsjunioren unter anderem in die Halbleiterplatinenfertigung und in die Endmontage. Die Teilnehmer durften dabei ein vorbildlich organisiertes Unternehmen und eine für ein Familienunternehmen typische herzliche Atmosphäre erfahren. 

Produziert wird an mehreren Standorten in Westfalen. Darüber hinaus existiert noch ein Werk in Österreich. Alle Haushaltsgeräte gehen in das beeindruckende Warenverteilzentrum in Gütersloh, bevor sie über Straße, Schiene oder Wasser zu den Vertriebszentren des Unternehmens oder den Fachhändlern verschickt werden. Im Hochregallager dieses Logistikzentrums können bis zu 108.000 Geräte lagern, selbst wenn zum Zeitpunkt des Besuches "nur" ca. 55.000 Plätze belegt waren. "Das ist die Produktion nur weniger Tage" erläuterte Dr. Stefan Schwinning, Leiter des Bereiches Logistik. 

Nicht weniger beeindruckend war die anschließende Vorführung der imposanten Orgel in der Pfarrkirche St. Clemens im benachbarten Ort Rheda-Wiedenbrück. Harald Gokus, Dekanatskantor, künstlerischer Leiter und bekannter Organist, erklärte nicht nur die Funktionsweise der Orgel, deren Ursprünge bis in das Barockzeitalter zurück reichen. Er überzeugte die Teilnehmer auch durch einige Stücke von der Perfektion, mit der er das 50 Register zählende Instrument beherrscht. 

Diese geschickte Mischung aus Wirtschaft und Kultur sorgte dafür, dass die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftskreis Lüdenscheid den Tag in besonders guter Erinnerung behalten werden.
 

Text und Fotos (frei): Dr. Tobias Förster, WJ-Lüdenscheid

Halveraner Unternehmer Werner Turck Referent bei den Wirtschaftsjunioren 

Der Ruf als exzellenter Redner war ihm voraus geeilt: Als Werner Turck, Geschäftsführer der gleichnamigen Halveraner GmbH, am Donnerstag, 9. Oktober, in die Museen der Stadt Lüdenscheid kam, um zum Thema "Märkte: Entdecken - Besetzen - Pflegen" zu referieren, folgten ihm mehr als 80 interessierte Mitglieder der Wirtschaftsjunioren und des Wirtschaftskreises Lüdenscheid. Und Dr. Tobias Förster, Sprecher des Jungunternehmer-Kreises, freute sich in seiner Begrüßung nicht nur über die gewaltige Resonanz, sondern auch über die Zusage eines Gastes, der seine Erfahrungen bereitwillig an die Zuhörer weitergeben wollte. "Es ist unverkennbar", so Förster, "dass die Zukunft für die Perspektiven ihres Unternehmens eine große Rolle spielte." Daher sei Werner Turck für die Veranstaltung in der Reihe "Fabrik der Zukunft" prädestiniert.

Innerhalb einer Stunde erlebten die Gäste im Museum die Rück- und Ausblicke eines Unternehmers, der in knapp 40 Jahren einen Kleinst-Betrieb in einen weltweit operierenden Konzern verwandelt hat. Beim Spezialisten für industrielle Automation erwirtschaften 1900 Mitarbeiter derzeit an sechs Produktionsstandorten jährlich einen Umsatz in Höhe von 220 Millionen Euro. Dabei ist die Turck GmbH nicht nur mit ihrer Produktion in vier verschiedenen Ländern vertreten: Ein weltweites Vertriebsnetz sichert dem Unternehmen vielerorts die Marktherrschaft - die Turck als eine Folge des richtigen Konzepts darstellte.

"Märkte: Entdecken - Besetzen - Pflegen", dieses Thema war dann auch Programm im Vortrag des Halveraner Firmenchefs, der seinen ganz persönlichen Erfolg dabei besonders zwei Umständen verdankte: Zum einen dem Glück, "im richtigen Alter das Richtige studiert zu haben, nämlich Elektrotechnik". Zum anderen der Erfindung des Transistors im Jahre 1948, auf dessen Basis ein großer Teil der heutigen Technik basiert. Doch Glück allein, das wusste auch das Auditorium im Museum, kann den langfristigen Erfolg nicht sichern. Daher stellte Turck Thesen auf, die den Erfolg sichern sollten: So sollte jeder Unternehmer anstreben, als Erster im Markt zu sein. "Der letzte Schliff am Produkt ist nachholbar", so Werner Turck. Es gelte: "Der Markterste bleibt meistens Marktführer." Außerdem müssten noch nicht vorhandene Märkte heute schon erkannt und im globalen Feld differenziert betrachtet werden. "Time-to-market"-Anforderungen müssten ebenso erfüllt werden wie die Bestrebung zur Marktführerschaft. Eine große Rolle spiele dabei vor allem die "Brand" oder "Corporate Identity". Die Turck GmbH selbst habe sich in den vergangenen Jahren von der Produktorientierung abgewandt und den Unternehmensnamen stärker in den Vordergrund gestellt. Werner Turck: "Wir sind mit dem Turck Corporate Branding im Markt."

Als weiteren wichtigen Punkt sieht der Halveraner Firmenchef die stete Beobachtung des Marktes - eine "Pflicht", die die Turck GmbH selber in den Anfangsjahren nicht wichtig genug eingeschätzt hätte, wie der Gründer erklärte. "Der Kunde kam damals zu uns", blickte Turck auf die 60er-Jahre zurück, in der sich die Unternehmen generell nicht über Werkzeuge der Marktpflege informierten. Der Weg führe vom "serial engineering" (der Kunde prüft und kauft) über das "concurrent engineering" (parallel vom Kunden begleitende Produktentwicklung) hin zum "cross enterprise", bei dem die netzwerkgestützte Entwicklung im Vordergrund steht.

Anhand praktischer Beispiele erläuterte Werner Turck seinen Zuhörern abschließend die Vorgehensweisen seines Unternehmens in ausgewählten Ländern wie den USA oder China, deren Markterschließung sich als völlig unterschiedlich herausstellte. Sein Tipp: "Verkaufen Sie ein gutes deutsches Produkt im ausländischen Markt - aber importieren Sie nicht eine typisch deutsche Denkweise in den Markt." Vertrieb und Marketing sollten lokalen Topmanagern überlassen werden. "Das", so Turck, "ist unser Erfolgsrezept".

Mit einer offenen Diskussion endete diese "Fabrik der Zukunft", die den Zuhörern auch aus dem Munde eines "produktverliebten Technikers" (so Turck über sich selbst) jede Menge Details in Sachen Markterschließung bot.

Text und Fotos: Frank Zacharias, Lüdenscheid

Bild 1:
Referent: Dipl.-Ing. Werner Turck

Bild 2:
Blick in einen Teil des gespannt zuhörenden Auditoriums im Foyer des Museums der Stadt Lüdenscheid. Rechts neben dem Juniorengeschäftsführer Claus Hegewaldt (2. v. l. in der ersten Reihe) Juniorensprecher Dr.-Ing. Tobias Förster, Günther Turck, SIHK-Vizepräsident Dietrich Alberts und Stephanie Hueck.

Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid: Forum „Fabrik der Zukunft“

Wachstums- und Internationalisierungsstrategie der Douglas-Holding (Hagen)

Dr. Jörn Kreke weiß, wovon er spricht. Mit Hussel und Douglas hat der heutige Aufsichtsratsvorsitzende der Douglas Holding bereits vor Jahrzehnten internationale Erfahrungen sammeln können. Dass dieses Engagement zu Beginn nicht immer mit Erfolg gekrönt wurde, bewertete Kreke bei seinem Vortrag im Rahmen der von den Wirtschaftsjunioren und dem Wirtschaftskreis Lüdenscheid organisierten Veranstaltungsreihe „Fabrik der Zukunft“ im Nachhinein nicht unbedingt negativ: „Eine der wichtigsten Erfolgsvoraussetzungen war: Es ist am Anfang manches schief gelaufen.“

Dr.-Ing. Tobias Förster, zukünftiger Sprecher der Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid, räumte in seiner Begrüßung ein , dass es schon etwas ungewöhnlich sei, den Aufsichtsratsvorsitzenden einer internationalen Handelsholding als Referenten für das Forum „Fabrik der Zukunft“ einzuladen. Schließlich gehören dem rd. 80 Personen starken Plenum vorwiegend Repräsentanten heimischer Industrieunternehmen an. Doch sollte bald klar werden, dass die Voraussetzungen für viel versprechende Wachstums- und Internationalisierungsstrategien alles andere als branchenspezifisch einzustufen sind.

Nicht alles begann in Lüdenscheid, aber die Beziehung der Douglas-Holding zur Kreisstadt sitzt tief. Bereits seit 1963 ist der Name Hussel in Lüdenscheid präsent, und die Parfümerie Douglas in der Bergstadt war die Zweite überhaupt. So bahnte sich der Erfolg seinen Weg durch Deutschland, das dann schließlich flächendeckend bedient wurde. Mit der Erkenntnis, national nur schwerlich Wachstum erzielen zu können (Marktanteil rund 35 Prozent), wurden die ersten Internationalisierungsstrategien in Angriff genommen. Denn: „Zunächst gilt es, im Inland alles auszuschöpfen“, so Kreke. Schnell war klar, dass Internationalität nur auf Parfümerie-Basis zu erreichen ist.

Die ersten Vorstöße in die USA bezeichnet Kreke rückblickend als „Fiasko“, wobei es noch schlimmer gekommen sei, als der „worst case“ angenommen wurde: „Lehrreich war es, aber es hätte ruhig weniger kosten können.“ Die Erschließung internationaler Märkte erfolgt heute entweder im Alleingang, durch den Kauf kleinerer Firmen oder durch Joint Ventures. Über welchen Weg das Ziel erreicht werde, „ist bei uns keine Glaubensfrage, sondern eine Frage der Zweckmäßigkeit“, sagte Kreke, der jedoch offen zugibt, dass er die Alleingänge bevorzugt, auch wenn sie mehr Zeit in Anspruch nähmen. In Polen und Ungarn entstanden auf diesem Wege im Jahr 2002 neun Filialen, zehn weitere sollen im kommenden Jahr folgen. Von Joint Ventures in Russland hat die Douglas-Gruppe nach anfänglicher Euphorie schließlich doch Abstand genommen. Kreke: „Das ist sehr risikoreich.“ Ungeachtet dessen sieht Kreke im Osten die größten Wachstumschancen: „Der Kosmetikbereich ist für die Menschen dort oft der Einstieg in den Luxus, das Gefühl, an der großen Welt teilzuhaben.“

A und O sei die detaillierte Analyse der bestehenden Märkte in den ins Auge gefassten Ländern. „Man muss sich flexibel auf die Kundenwünsche einstellen.“ Einzustellen gilt es sich aber auch auf das Personal vor Ort, das einerseits die Douglas-Philosophie beherzigen, sich andererseits aber nicht in ein Korsett gedrängt fühlen soll. Der Konzern zählt mittlerweile 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Deutschland werden die Filialen dezentral von fünf verschiedenen Vertriebsgesellschaften geführt. „Da kann es schon mal passieren, dass ein Mitarbeiter die Vertriebsgesellschaft wechselt und sich fühlt, als habe er das Unternehmen gewechselt.“ Die Gesellschaften setzten unterschiedliche Akzente innerhalb des Gesamtkonzeptes, erläuterte Kreke. Zu diesem Gesamtkonzept gehört primär die hohe Service-Kultur. Kreke: „Der Kunde muss die Unterschiede zu anderen Geschäften spüren. Doch diese Philosophie funktioniert nur, wenn sie durchgängig vom Manager bis zum Personal in der Filiale gelebt wird,“ – in Deutschland und überall auf der Welt.


Text und Fotos: 
Holger Krieg, Halver